3D im Kino
Im Kino hat der Kassenschlagers Avatar - Aufbruch nach Pandorra alle Rekorde gebrochen und den Weg für eine neue Ära der Unterhaltung bereitet. 3D ist in aller Munde und hat vor allem für viele offene Münder gesorgt. Doch wie funktioniert 3D im Kino?
Welche Technik wird verwendet
3D Kinos arbeiten meistens mit einem linearen 3D-Polarisation-Verfahren. Vereinfacht gesagt, werden Lichtwellen mit zwei unterschiedlichen "Richtungen" projiziert. Durch die Gläser der Brille wird jeweils nur eine Richtung zu jeweils einem Auge transportiert und so kann jedem Auge das Bild präsentiert werden, dass es sehen soll. Durch die Polarisierung kann es dazu kommen, dass der 3D-Effekt bei Kopfneigung nicht optimal funktionert.
Einen Nachteil hat diese Technik allerdings auch für die Kinobetreiber: Die Leinwände in den Kinos brauchen eine besondere Silber-Beschichtung, damit das Licht nicht zu diffus reflektiert wird und die Poralisation aufgehoben wird. Diese Leinwände sind erheblich teurer als normale.
Was brauche ich genau?
In Kinos wird zum Glück keine zusätzliche Hardware benötigt. Bei 3D-Filmen werden vor der Vorstellung einfache Brillen ausgeteilt, die man dann nach der Vorstellung behalten kann oder wieder zur Reinigung und Wiederverwertung einfach im Kino lässt. Diese Brillen sind meist sehr einfache Kunststoffgestelle und passen meistens auch über eigene Brillen. Der Tragekomfort ist leider nicht besonders hoch, reicht aber dennoch aus.
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